Der JUMA Iftar (Fastenbrechen) war auch in diesem Jahr ein ganz besonderes Fest. Der Wappensaal im Roten Rathaus war voll besetzt, als die Jugendlichen, die sich im Projekt JUMA – jung, muslimisch, aktiv engagieren, gemeinsam mit Freunden und Unterstützern zum 5. mal das Fastenbrechen im Ramadan feierten.

Das abwechslungsreiche und außergewöhnliche Programm mit der Jumanerin Houda an der Harfe, dem Comedian Khaled, der Slammerin Leila und den Filmemacherinnen Neval und Nesrine begeisterte das Publikum. Ganz besonders faszinierte die Tanzgruppe des Indonesischen Weisheits- und Kulturzentrums, die einen Volkstanz aus der Region Aceh aufführte, dessen Bewegungen das religiöse Leben in Aceh, die Bildung, Höflichkeit und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zum Ausdruck bringen – ein kulturelles Highlight, wie es auch in Berlin nicht jeden Tag zu sehen ist.

Großen Anklang fand auch der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller bei den Jugendlichen, als er sich für Vielfalt aussprach, die Bedeutung JUMAs hervorhob und dazu auch noch Humor bewies. Auch Sawsan Chebli, Sprecherin von Außenminister Steinmeier, die ein Vorbild für alle JUMAs ist, und ohne die es JUMA nicht gäbe, wurde von den Jugendlichen begeistert begrüßt.

Der Iftar war gleichzeitig die Gründungsveranstaltung des JUMA Vereins, der nach 5 Jahren aus dem JUMA Projekt entstand, und sich an diesem Tag erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Im Namen des gesamten Vorstands machte Yunus Güllü, 18 jähriger Student der Publizistik und Politologie, das Selbstverständnis von JUMA deutlich, als eine Plattform junger engagierter Muslime, die sich einbringen in die Gesellschaft, Verantwortung übernehmen und die Wertschätzung für Vielfalt innerhalb von JUMA und auch innerhalb der  Gesellschaft fördern.

Und für alle, die gar nicht genug von unserem Iftar bekommen können, gibt’s noch mehr Bilder auf unserer JUMA-Fanpage

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