Nach ein paar privaten Fragen zum Auflockern, fragen die Jugendlichen von JUMA nach, wie DIE LINKE bzw. ihr Spitzenkandidat Klaus Lederer zur Situation auf dem Wohnungsmarkt, zur Staatsbürgerschaft, zum Neutralitätsgesetz und zum Umgang mit der AfD steht.

Hier seine Antworten im O-Ton:

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Ich würde gerne wissen, wie wollen Sie dazu beitragen, die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt zu entschärfen?

JUMA: Ich würde gerne wissen, wie Sie dazu beitragen möchten, die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt zu entschärfen?

„…die Wohnungsbaugesellschaften, die ja 300Tsd Wohnungen hier in Berlin verwalten… müssen in ihrer Kapitaldecke gestärkt werden.“

Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich besitze aber nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Ich besitze auch keine weitere europäische Staatsbürgerschaft. Meine Frage wäre: Wie stehen Sie zum Wahlrecht für nicht EU-Bürger?

JUMA: Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich besitze aber nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. … Meine Frage wäre: Wie stehen Sie zum Wahlrecht für nicht EU-Bürger?

„… ich bin dafür, … dass die hierzulande Geborenen automatisch, wie in den USA, die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen…“

Ich würde gerne wissen, wie Sie sich für eine bessere soziale Durchmischung in Berliner Schulen einsetzen wollen?

JUMA: Ich würde gerne wissen, wie Sie sich für eine bessere soziale Durchmischung in Berliner Schulen einsetzen wollen?

„…das gegliederte Schulsystem ist Teil unseres Problems, deswegen haben wir uns hier für die Gemeinschaftsschule eingesetzt…“

Ich möchte gerne als Deutschlehrerin arbeiten, aber mit dem Kopftuch ist es schwer, einen Job zu finden. Wie sehen Sie denn eine Überarbeitung des Berliner Neutralitätsgesetzes?

JUMA: Ich möchte gerne als Deutschlehrerin arbeiten, aber mit dem Kopftuch ist es schwer, einen Job zu finden. Wie sehen Sie denn eine Überarbeitung des Berliner Neutralitätsgesetzes?

„Das Berliner Neutralitätsgesetz ist eigentlich verfassungswidrig… müsste dringend überarbeitet .. oder … abgeschafft werden“

Wir Muslime sehen uns als Teil der deutschen Gesellschaft, jedoch denken viele, dass man nicht gleichzeitig deutsch und muslimisch sein kann. Was sagen Sie dazu:

JUMA: Wir Muslime sehen uns als Teil der deutschen Gesellschaft, jedoch denken viele, dass man nicht gleichzeitig deutsch und muslimisch sein kann. Was sagen Sie dazu?

„Deutsch- und Muslimischsein lässt sich ohne Weiteres zusammendenken… Wie kann man sich hinstellen und sagen, Ihr gehört nicht dazu… eine unakzeptable Beleidigung…“

Die AfD steht nicht gerade für Vielfalt und Verständigung in der Gesellschaft. Wie wollen Sie sich dafür einsetzen und vor allem, wie möchten Sie politisch mit der AfD umgehen?

JUMA: Die AfD steht nicht gerade für Vielfalt und Verständigung in der Gesellschaft. Wie wollen Sie sich dafür einsetzen und vor allem, wie möchten Sie politisch mit der AfD umgehen?

„Die AfD kriegt man nicht dadurch weg, dass man vor ihr warnt … Inhaltliche Auseinandersetzung und eine Politik, die auf sozialen Zusammenhalt setzt. An den Taten sollt Ihr sie messen, nicht an den Worten“