Jilet Ayse hat keine Angst – nicht vor Lipgloss und auch nicht vor klaren Worten zu brisanten Themen. Dafür wird sie von ihrem Publikum gefeiert – auch bei der JUMA-Zukunftswerkstatt. Dort eröffnete sie …die Veranstaltung, brachte vor allem das Thema Rassismus auf den Tisch, machte sich aber auch über Machos und Hipster lustig und erntete dafür  immer wieder Zwischenapplaus.

Die Arbeitsphase begann anschließen mit den Ausgangsfragen: „Welche Themen sind uns wichtig? Und, wie möchten wir uns einbringen?“ Dabei zeigte sich, dass sich die Jugendlichen für die Themen ‚Kunst und Kultur‘ oder ‚Politik und Gesellschaft‘ ebenso interessieren wie für die Frage nach muslimischer Identität, beruflicher Karriere oder für das  Thema ‚Medien und Öffentlichkeit‘.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Rassismus wichtig ist. Gleichzeitig war auch Konsens, dass sich JUMA nicht darauf beschränken will, sondern auch Themen wie Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit auf die Agenda setzen möchte.

Die JUMAs wollen im kommenden Jahr aber vor allem selbst Angebote und Formate schaffen, über die sie ihre Blickwinkel einbringen und Potentiale junger Muslime zeigen können.

Die Themengruppe Medien und Öffentlichkeit hatte die Idee, eine Interviewreihe zu starten, die Gruppe Kunst und Kultur möchte kreative Talente fördern und ihnen in einer Kulturreihe eine Plattform bieten. Die Gruppe Politik und Gesellschaft möchte neue Diskussionsformate entwickeln. Dabei setzt sie zwar weiterhin auf den Dialog mit Politikern und Vertretern der freien Wirtschaft. Zukünftig will sie aber auch stärker mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen und sich mit ihnen über Themen austauschen, die für die Jugendlichen von zentraler Bedeutung sind.

Welche der gesammelten Ideen 2017 umgesetzt werden, beschließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dem Zukunftswerkstatt-Folgetreffen am 21. Januar 2017. Also: Save the Date

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